Neben leckerem Essen dürfen die passenden Drinks zum Grillabend nicht fehlen. Cocktails, Bier oder hausgemachte Limonade – was darf es heute für euch sein?

Passende Drinks zum Grillabend für jeden Anlass

Um die passenden Getränke für den anstehenden Grillabend auszuwählen ist es sinnvoll, sich vorher ein paar Gedanken zu machen. Zu welchem Anlass findet das Grillen statt? Welche Gäste kommen? Sind Familien mit Kindern mit dabei? Kommen die Gäste eher mit dem Auto oder kann ordentlich Hochprozentiges auf den Tisch?

Hat man sich einen Überblick verschafft fällt es nicht schwer zu entscheiden, ob die Wahl der Drinks zum Grillabend eher auf Wein und Cocktails fällt oder auf alkoholfreies Bier, selbstgemachte Limonade und Saftschorlen.  Natürlich könnt ihr auch von jedem Etwas da haben. So haben die Gäste die Wahl und für jeden ist garantiert etwas dabei. Das bleibt dem Gastgeber natürlich am Ende selbst überlassen und ist auch eine Frage der Zeit, die man zur Vorbereitung zur Verfügung hat.

Die klassischen Drinks zum Grillabend: Bier und Wein

Etwas, das wir immer im Haus haben, falls sich einmal spontan Gäste ankündigen, ist Bier. Und auch als Drink zum Grillabend ist ein kühles Blondes einfach ein Klassiker. Man sollte vor dem Grillabend auf jeden Fall sicher stellen, dass genügend Bier gekühlt vorrätig ist. Denn an einem heißen Sommertag oder einem lauen Spätsommerabend kommt es nicht gut an, wenn man warmes Bier serviert. Das kommt eigentlich nie gut an, denn gekühlt schmeckt Bier einfach deutlich besser. Die optimale Trinktemperatur liegt für Bier übrigens bei 5 bis 8° Celsius.

Wer nicht genug Platz im Kühlschrank hat, kann das Bier auch gut in einer mit kaltem Wasser und Eis gefüllten Badewanne kühl halten. Auch Biermischgetränke – Stichwort Radler oder Alster – kommen besonders an warmen Tagen sehr gut an. Und die Autofahrer freuen sich sicher über eine alkoholfreie Variante.

Auch Wein wird zum Grillen gerne getrunken. Bei Rotwein herrscht oft noch die Meinung, dieser könne einfach ungekühlt serviert werden. Dies ist jedoch so nicht ganz richtig. Zwar wird Rotwein im Gegensatz zu Weißwein, den man gerne gekühlt direkt aus dem Kühlschrank serviert, nicht ganz so kühl getrunken, pörrig warm und aufgeheizt von der Mittagssonne sollte er aber in keinem Fall sein.

Bei schweren, kräftigen Rotweinen wird von Kennern eine Trinktemperatur von um die 18° Celsius. Junge und leichte Weine hingegen schmecken laut Experten bei einer Trinktemperatur von 12 bis 16° Celsius am besten. Das sind nur wenige Grad mehr als beim Bier. Man sollte also auch Rotwein ruhig ein wenig kühlen und ihn dann eine Weile bevor die Gäste eintreffen aus dem Kühlschrank nehmen und an ein schattiges Plätzchen stellen, damit er sich etwa auf die empfohlene Temperatur erwärmen kann.

Schnelle und einfache Cocktails

Wer zu seinem Grillabend Cocktails anbieten und trotzdem möglichst wenig Stress haben möchte, der sollte sich ein oder zwei Cocktailrezepte auswählen, die keiner großen Vorbereitung bedürfen und schnell zubereitet sind. Und natürlich trotzdem schmecken und gut ankommen. Bei mir fällt die Wahl in solchen Fällen gerne auf die beliebten Klassiker Mojito und Moscow Mule. Der eine etwas fruchtiger, der andere etwas herber. Wenn man mag, kann man noch eine alkoholfreie Cocktailvariante anbieten. Hier ist mein Favorit ein Virgin Colada. Aber der Reihe nach.

Für den Mojito braucht man sechs Zutaten: weißen Rum, Rohrzucker, Limettensaft, frische Minzblätter, Sodawasser und Eiswürfel. Ein Rezept mit den genauen Mengenangaben der Zutaten für Mojito findet man zum Beispiel hier. Minze, Limettensaft und der Rohrzucker werden in ein Longdrinkglas gegeben, mit einem Stößel angedrückt, das Glas mit Eiswürfeln aufgefüllt und der Rum zugegeben. Zum Schluss wird alles gut verrührt und mit dem Sodawasser aufgefüllt. Als Deko einen Minzzweig und eine Scheibe Limette ans Glas. Fertig!

Einen Moscow Mule kann man schon aus fünf Zutaten zaubern und er ist noch leichter zu mixen als der Mojito. Man braucht Wodka, Limettensaft, Ingwerbier/Gingerbeer, Gurken und Eiswürfel. Ein Rezept findet man zum Beispiel hier. Zunächst füllt man ein halbes Longdrinkglas mit Eiswürfeln. Die Limetten, die man zuvor geviertelt hat, drückt man über dem Eis aus. Dann gibt man den Wodka und das Ingwerbier hinzu und schneidet zwei dünne Scheiben Gurke mit ins Glas. Fertig!

Für alle, die keinen Alkohol trinken möchten, kann man schnell und lecker einen Virgin Colada zubereiten. Dieser besteht au vier Zutaten und geht wirklich einfach. Man nimmt Kokossirup, Sahne und Ananassaft – ein Rezept mit genauen Mengenangaben findet sich beispielsweise hier – gibt alles zusammen mit den Eiswürfeln in einen Shaker und seiht es dann durch ein Sieb in ein mit Eiswürfeln gefülltes Cocktailglas ab. Als Deko eignet sich Ananas mit Schale zum vom Glasrand naschen. Fertig!

Homemade Limonade oder Eistee als Drinks zum Grillabend

Was zum Grillabend bei den Gästen immer sehr gut ankommt ist selbstgemachte Limonade oder selbstgemachter Eistee. Diese Drinks sind auch bei Kindern sehr beliebt. Ein Vorteil dieser selbstgemachten Varianten ist, dass man selbst bestimmen kann, was rein soll. Vor allem die Menge an Zucker ist in selbstgemachtem Eistee und in selbstgemachter Limonade in der Regel deutlich niedriger als bei den fertig gekauften Varianten.

Selbstgemachter Eistee ist denkbar einfach zuzubereiten. Einfach den Tee der Wahl aufbrühen, wenn ihr mögt den noch warmen Tee mit Zucker oder einem anderen Süßungsmittel süßen und bei Zimmertemperatur etwas abkühlen lassen. Der Tee wird ansonsten leicht trüb, wenn man ihn zu heiß in den Kühlschrank stellt. Dann kommt der Tee für eine Weile in den Kühlschrank und wirs später mit Eiswürfeln serviert.

Sehr gut schmeckt zum Beispiel schwarzer Tee, der dann mit Zitrone und eventuell ein wenig Minze serviert wird. Aber auch jede andere Kombi ist denkbar. Wichtig ist es, den Tee recht kräftig aufzubrühen, also lieber etwas mehr losen Tee oder Teebeutel als gewohnt zu verwenden. Denn später wird der Eistee durch die Eiswürfel wieder verdünnt und verliert dann an Kraft und Geschmack.

Und auch eine selbstgemachte Limonade ist kein Hexenwerk. Für eine Zitronenlimonade beispielsweise braucht man den Saft frisch gepresster Zitronen, Leitungswasser, Zucker und wenn man mag Zitronenmelisse. Damit der Zucker sich löst wird ein Teil des Wassers mit dem Zucker aufgekocht. Anschließend wird das restliche, kühle Wasser und der Zitronensaft hinzu gegeben und die Limonade mit der Zitronenmelisse verfeinert.

Wenn man es sprudelig mag kann man bei diesem Schritt auch kühles Mineralwasser mit Kohlensäure anstelle von Leitungswasser nehmen. Fertig ist die Limonade. Auch hier gibt es viele verschiedene Varianten, es muss ja nicht immer Zitronenlimonade sein.

Saftschorlen als einfache Alternative

Wenn Cocktails und selbstgemachte Limonaden und Eistees zu aufwändig sind, weil die Zeit zur Vorbereitung knapp oder nicht genug Eis da ist, dann ist es für meinen Geschmack auch absolut in Ordnung, neben Bier und Wein als Drinks zum Grillabend verschiedene Saftschorlen anzubieten.

Hierfür besorgt man sich einfach Säfte wie Apfelsaft, Rhabarbersaft, Maracujasaft, Traubensaft, Kirschsaft und was einem sonst noch so in die Finger gerät sowie einen ausreichenden Vorrat an Mineralwasser mit Kohlensäure. Saft und Mineralwasser mischen, fertig. Kennt jeder und schmeckt auch so gut wie jedem.

Was auch immer an Drinks zu eurem nächsten Grillabend auf den Tisch kommt, ich sage Prost und wünsche euch schon jetzt viel Spaß und einen guten Appetit!

 

Ich möchte mich bei Jessica für die tollen Getränke Tipps bedanken.