Grillkäse ist nicht nur bei Vegetariern beliebt. Die vielen unterschiedlichen Sorten sorgen für eine leckere Abwechslung auf jedem Grill. Auch Kinder lieben den Geschmack von gegrilltem Käse.

Der Klassiker unter den gegrillten Käsesorten

Schon seit über 2000 Jahren erfreut sich eine Käsesorte im Mittelmeerraum ganz besonders großer Beliebtheit. In Deutschland erlebte er seinen Durchbruch als Grillkäse, auch wenn es noch unzählige andere Zubereitungsformen gibt.

Die Rede ist natürlich von Halloumi. Doch dieser Käse aus gemischter Milch von Kühen, Schafen und Ziegen spaltet die Meinungen. Gehört er bei den einen zur Grillparty unbedingt dazu, finden ihn andere wegen seiner Konsistenz und des Quietschens beim Kauen eher abscheulich.

Welcher Grillkäse ist der beste?

Doch die Rettung naht: Mittlerweile gibt es Grillkäse in allen möglichen Varianten. Denn im Prinzip eignet sich so ziemlich jeder Käse zum Grillen. Die Wahl der Sorte ist dabei natürlich Geschmackssache.

Beim Kaufen ist dir sicherlich schon aufgefallen, dass manche Sorten in einer Alu-Schale zubereitet werden, während andere einfach so aus der Packung auf den Grill kommen. Das gleiche gilt im Prinzip auch beim Selbermachen. Man muss nur wissen, wie man welchen Grillkäse richtig zubereitet. Aber mit diesen Tipps ist das Ganze ein Kinderspiel

Öl und Alufolie

Grundsätzlich sollte man Käse, der direkt auf den Grill kommt, mit etwas Olivenöl bestreichen. Dieses bringt nicht nur Geschmack. Es verhindert vor allem, dass der Grillkäse am Rost festbäckt. Geübte Griller verhindern das, indem sie den Grillkäse möglichst oft nach wenigen Sekunden wenden. So schließt sich die Oberfläche des Käses und man kann ihn problemlos brutzeln.

Eine andere Variante ist das Einpacken in Alufolie. Auch hier sollte der Grillkäse vorher mit etwas Öl beträufelt werden, sonst verschmilzt er mit der Verpackung. Wer es weniger fettig mag, kann jedoch den Käse zuerst in etwas Backpapier einschlagen, bevor er ihn mit der Alufolie ummantelt. Das verhindert auch, dass eventuell freigesetzte Schadstoffe aus der Alufolie ins Essen übergehen. Aber welche Käsesorten sollte man denn jetzt mit Alufolie und welche lieber direkt grillen?

Variantenreicher Grillkäse

Wichtig ist, dass der Käse beim Grillen nicht zerläuft und dadurch nicht mehr essbar ist. Schnell schmelzende Käsesorten wie Edamer oder Leerdamer sind daher zum Grillen ungeeignet. Grundsätzlich gilt aber: Weichen Käse lieber einpacken, härterer Käse wie Halloumi kann direkt gegrillt werden.

Ein Alupaket mit Camembert oder Hirtenkäse schmeckt einfach köstlich. Einfach den Käse mit etwas Olivenöl, Pfeffer, Salz und Kräutern verpacken. Wer mag, gibt noch Zwiebeln und Tomaten dazu. Wer viel Zeit hat, kann so ein Käsepaket schon am Vortag vorbereiten und im Kühlschrank ziehen lassen. Der Käse nimmt dann den Geschmack der Zutaten auf.

Eine andere Idee ist Feta in Rotwein. Lege dazu den Feta auch wieder in eine Alu-Schale und würze ihn kräftig mit Gewürzen deiner Wahl. Anschließend wird der Grillkäse richtig mit Rotwein übergossen und mit Rosmarin, Zwiebeln und Knoblauch zugedeckt. Lasse das Ganze für einige Stunden ziehen. Der Käse saugt den Rotwein komplett auf und verleiht ihm einen köstlichen Geschmack, wenn er auf dem Grill zubereitet wird.

Beilage oder Hauptspeise – Grillkäse geht immer

Grillkäse schmeckt nicht nur alleine hervorragend. Auch auf einer gerösteten Brotscheibe ist er vorzüglich. Wenn du den Grillkäse ein paar Minuten abkühlen lässt, kannst du ihn klein würfeln und im Salat untermischen. So erhält auch eine vegetarische Speise ein rauchiges Aroma. Nicht zuletzt kannst du ihn mit Dips oder Grillsaucen abrunden oder ihn einfach als Beilage zur Steak oder Bratwurst genießen.